Strompreisentwicklung
Seit den 1970er Jahren ist der Strompreis stetig angestiegen. Nach der Liberalisierung des Energiemarktes 1998 schossen viele neue Stromversorger wie Pilze aus dem Boden, und die Preise fielen dank des Wettbewerbes zwischen den Unternehmen kurzzeitig ab. Aufgrund verschiedener Fusionen setzten sich dann aber doch wieder einige große Anbieter am Markt durch und bestimmten die Preise. Heute sind die Energiekosten höher als je zuvor. Deshalb sollten Sie nicht länger warten und genau JETZT unseren kostenlosen und unabhängigen Stromrechner nutzen. Dieser filtert anhand Ihrer Angaben die günstigsten Tarife Ihrer Region heraus. Sie müssen nur die Postleitzahl und den durchschnittlichen Jahresstromverbrauch angeben und eventuell weitere Eingaben einstellen, insofern Sie diese für Ihre Suche relevant empfinden. Nun noch Berechnen drücken und dann erhalten Sie schon die Aufstellung der günstigen Stromanbieter. Jetzt liegt es an Ihnen, ob Sie wechseln oder nicht. Aber einfacher geht es wirklich nicht!
Kostenfaktoren in der Strompreisentwicklung:
Der Strompreis setzt sich zu rund 40% aus Steuern und Abgaben, ca. 35% Netzkosten und Gebühren für die Stromerzeugung zusammen. Die Netznutzungsentgelte der Stromnetzbetreiber sind gestiegen, viele Energieanbieter geben diese Preiserhöhungen an die Kunden weiter. Auch an den Staat zu zahlende Abgaben und Steuern sind gestiegen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet die Netzbetreiber Ökostrom zu einem Mindestpreis abzunehmen, der oft höher ist als der Strompreis. Auch diese Kosten zahlt der Verbraucher.
Stromanbieter kaufen die Energie normalerweise Jahre im Voraus oder produzieren sie selbst. Spontankäufe sind über die EEX( Energiebörse Leipzig) möglich, wenn die Kunden mehr Energie verbrauchen als der Anbieter vorrätig hat. Auch sogenannte Spotmärkte bieten Strom zum sofortigen Kauf an, allerdings zu sehr hohen Preisen. Diese nachträgliche Anschaffung schlägt sich ebenfalls auf der Rechnung des Endverbrauchers nieder.
Die Importpreise des Stroms haben sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Seit diesem Jahr kann das Bundeskartellamt allerdings einschreiten, wenn ein Stromanbieter völlig übertriebene Preise einfordert. 2009 sollen alle Netzbetreiber in Deutschland durch die Bundesnetzagentur und die Landesbehörden geprüft und bewertet werden. Die großen Stromkonzerne sollen ihre Preise dann nicht mehr willkürlich anziehen können.